Wenn Musik das Herz berührt...
Benefizkonzerte des Hamburg-Orchesters sinfonia waren ein voller Erfolg

Es waren keine Konzerte, in die man sich setzt, die Augen schließt und den seichten Tönen lauscht. Die Musik, die die rund 70 Laienmusiker des Hamburg-Orchesters sinfonia in den Neuapostolischen Kirchen in Lübeck und Hamburg-Eppendorf ihren Instrumenten entlockten, führte durch jegliche Empfindungen – so wie es auch eine Krebsdiagnose tut.

Mal laut, mal leise, völlige Stille nach dem großen Paukenschlag - so individuell, schwierig, angsterfüllend und physisch wie psychisch anstrengend die Diagnose Krebs ist, so leise schimmert auch irgendwann die Hoffnung durch die Tiefen und kündigt Aufwind an – verkörpert durch die Triangel oder den Anschlag der Harfe. 

Der musikalische Leiter Jörg Michael Paul und Co-Dirigentin Franka Rongstock widmeten das erarbeitete Programm mit Werken von Borodin, Grieg, Khachaturian und Márquez den ansässigen Vereinen, die sich der Hilfe an Krebs erkrankter Kinder und ihren Familien sowie der Unterstützung der weiteren Krebsforschung verschrieben haben - und es war ein voller Erfolg! Insgesamt wurden knapp 7.000 EUR bereits am Ende der Konzerte, die mit standing ovations endeten, direkt vor Ort gespendet. Zusätzlich konnte aber auch auf digitalem Wege gespendet werden. 

Neben dem Eintauchen in die verschiedenen Werke der Komponisten erhielten alle Anwesenden durch Frau Menorca als Vorsitzende des Lübecker Vereins und Frau Richter als eine der Öffentlichkeitsbeauftragten des Vereins in Hamburg einen beeindruckenden und zu Herzen gehenden Einblick in die so wertvolle Arbeit der beiden Institutionen. 

Dem Jahresmotto 2025 der Neuapostolischen Kirche "Es ist Zeit, Gutes zu tun" konnte so auf wunderbare Weise musikalischer Ausdruck verliehen werden.