Eindrucksvolles Jubiläumskonzert des Hamburg-Orchesters in der Laeiszhalle Hamburg

Am Sonntag, den 10. September 2023, versammelten sich Musikliebhaber:innen und Freunde des Hamburg-Orchesters in der ausgebuchten Laeiszhalle Hamburg, um das 25-jährige Jubiläum gebührend zu feiern.

Mit nahezu 2000 begeisterten Zuhörern im Saal war schon vor Beginn des Konzerts eine erwartungsvolle und herzliche Stimmung zu spüren. Das Hamburg-Orchester hatte sein letztes Konzert coronabedingt im Jahr 2019 gegeben, weshalb die Vorfreude auf diesen Abend wohl besonders groß war.
Der Dirigent Jörg Michael Paul  leitet das Orchester seit dem Gründungsjahr 1998.  Er führte das Orchester musikalisch souverän durch das abwechslungsreiche Programm, welches durch Anett Wasserberg humorvoll moderiert wurde.

Das Symphonische Orchester eröffnete den Abend mit der feierlichen „Kirchlichen Festouvertüre über den Choral 'Ein feste Burg ist unser Gott' op. 31“ von Otto Nikolai.
Als Höhepunkt des Konzertes stand die Aufführung der „Schottischen Fantasie“ für Violine und Orchester op. 46 von Max Bruch auf dem Programm. Diese beeindruckende Komposition wurde von dem talentierten jungen Solisten Daniel Siebert meisterhaft dargeboten und erntete stürmischen Applaus. Sein Auftritt in der Laeiszhalle war ein wahrer Genuss für die Ohren. Der Solist verlieh der „Schottischen Fantasie“ eine Tiefe und Ausdruckskraft, die das Publikum in seinen Bann zog. Der begeisterte Applaus war die verdiente Belohnung für seine Darbietung und er wurde zu einer Zugabe regelrecht genötigt.

Nach der Pause übernahm als weiteres Ensemble des Hamburg-Orchesters das „Junge Orchester“ unter der Leitung von Simon Jacobsen die Bühne. Sie präsentierten eine beeindruckende Bearbeitung des dritten Satzes aus Beethovens „Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67“ sowie Auszüge aus der „Irish Suite“ von Leroy Anderson und die Filmmusik aus „The Lord of the Rings – The Fellowship of the Ring“ von Howard Shore, jeweils in imposanten Arrangements.

Das Symphonische Orchester kehrte dann auf die Bühne zurück und es erklangen auf Wunsch des Orchesters Werke aus Konzertprogrammen der letzten 25 Jahre, wie die mitreißende „Karelia-Ouvertüre“ von Jean Sibelius und die bezaubernde „English Folk Song Suite“ von Ralph Vaughan Williams. Den krönenden Abschluss bildete der berühmte „Marsch Nr. 1 D-Dur“ aus „Pomp and Circumstance Marches“ von Edward Elgar, der das Konzert in einem triumphalen Finale beendete und das Publikum im Stehen applaudieren ließ.

Das Hamburg-Orchester bedankte sich bei seinem Publikum mit zwei Zugaben, die die Herzen der Zuschauer erneut höherschlagen ließen. Die erste Zugabe war „Pirates of the Caribbean“ von Klaus Badelt, ein Stück aus der berühmten Filmmusik, das mit seinen abenteuerlichen Klängen das Publikum in die aufregende Welt der Piraten führte. Für die zweite Zugabe wählte das Symphonische Orchester den „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Antonín Dvořák, ein lebhaftes und mitreißendes Werk, das die Freude und die Leidenschaft der Musiker auf der Bühne widerspiegelte. Die Zuschauer konnten sich dem mitreißenden Rhythmus und den virtuosen Klängen kaum entziehen und belohnten die Darbietung mit anhaltendem Applaus.

Das Jubiläumskonzert des Hamburg-Orchesters der Neuapostolischen Kirche Norddeutschlands war zweifellos ein unvergesslicher Abend voller musikalischer Höhepunkte und Emotionen. Es zeigte nicht nur die beeindruckende Entwicklung des Orchesters in den letzten 25 Jahren, sondern auch das außergewöhnliche Talent und die Leidenschaft von Daniel Siebert, der das Publikum mit seiner Violine verzauberte.

 

Programmheft zum Jubiläumskonzert


Wer mitmachen möchte..
In der nächsten Saison 2024 sind uns wieder neue Orchestermusiker:innen herzlich willkommen.
Anmeldungen bitte an mitmachen@hamburg-orchester.de